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<pre>In der entscheidenden Phase des Spiels profitierten die Hessen somit vor allem davon, dass sich der HSV mit einem Eigentor und einem Platzverweis ganz von alleine aus dem Rennen nahm: Erst nach diesen Schlüsselszenen wurde der geschenkte Vorsprung mit einigem Glanz in die Höhe geschraubt.  <p> Eine Hiobsbotschaft aber könnte die Fans noch treffen: Marcel Sabitzer soll vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen! Er wäre also der dritte Leipziger Spieler, der sich gen München verabschiedet. Noch ist aber nichts in trockenen Tüchern.  <p>  Dabei war im Anschluss Konsens darüber zu vernehmen, dass die 0:3-Schlappe vor allem der numerischen Unterlegenheit geschuldet war. Nach einer diskussionswürdigen Roten Karte mussten die Gäste den Abschluss der Englischen Woche fast komplett in Unterzahl absolvieren. <p> Das Spiel in der Domstadt nährte die Hoffnung, dass der in der Vorwoche äußerst glücklich eingespielte Dreier gegen den VfB Stuttgart für ein Aha-Erlebnis gut gewesen ist; wenngleich die weitgehend ideenlose Vorstellung gegen die Schwaben in spielerischer Hinsicht als absolut dürftig zu bezeichnen war, machte die späte Wende im Volkspark doch immerhin deutlich, dass sich mit der richtigen Einstellung auch einmal ein eigentlich unverdienter Erfolg erzwingen lässt. <p>  So beispielsweise auch am vergangenen Sonntag. Gegen die bis zuletzt sich in Hochform präsentierende Hertha gelang dem „Sport-Club“ ein Punktgewinn im Olympiastadion.  </pre>


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<pre>Der gerechte Lohn blieb den Leverkusenern dann auch bei der Premiere vor heimischem Publikum versagt; angesichts der deutlichen Unterlegenheit schienen die Kraichgauer vor der Länderspielpause geradezu wie die Jungfrau zum Kind an ihren Punktgewinn gekommen zu sein.  <p> Nach drei sieglosen Auftritten schien der Kick gegen die Kölner schließlich die vorerst letzte realistische Möglichkeit zu bieten, eine mittelschwere Krise abzuwenden: Schon in der Leipziger Red Bull Arena scheint diesbezüglich wieder deutlich weniger drin zu sein.  <p>  „Wir haben es nicht gut gemacht. Das ist enttäuschend nach den letzten Spielen — wir haben uns etwas anderes erhofft.“ <p> Bei den Freiburgern sind in genau der Hälfte der bisherigen 28 Bundesliga-Spiele mehr als 2,5 Tore gefallen, bei den Niedersachsen waren es hingegen nur zwölf. In 16 Partien mit Beteiligung der Wolfsburger wurden unter 2,5 Tore erzielt. <p>  Dass die Gastgeber nach diesem Glücksmoment fleißig Beton anrührten, mag mit dem Blick auf die Tabelle nur allzu verständlich sein; dennoch verpassten die 1899er mit dieser Zurückhaltung die Gelegenheit, den Knoten mit einem etwas mutigeren Vortrag zum Platzen zu bringen.  </pre> 


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<pre> Die Partie am 3Spieltag, das Heimspiel gegen Werder Bremen, ist jetzt nur noch ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen — dennoch soll es beim Karnevalsverein keine reine Spaßveranstaltung werden. „Wir wollen unseren Fans jetzt noch einen Heimsieg schenken“, so Schwarz.  <p> Wer trotzdem einen Einzel-Tipp bevorzugt, ist wohl mit einem Remis-Tipp nicht schlecht beraten. Zumindest ist dies jene Variante, mit der die Wettfreunde noch am ehesten liebäugeln.  <p>  Schließlich verlor Leverkusen keines seiner letzten sechs Bundesliga-Heimspiele und möchte den Ostwestfalen somit einen heißen Empfang bereiten (4 Siege, 2 Unentschieden). Nichtsdestotrotz wird das eine ganz heikle Angelegenheit. <p>  Da sich allerdings auch die Abwehr der Schanzer weiterhin nur mit größten Anstrengungen knacken lässt, scheint es für die zur Konzeptlosigkeit neigende Offensive der Knappen ebenfalls nicht gut auszusehen: Nicht nur nach der reinen Papierform steuert das Duell in Gelsenkirchen folglich auf eine klassische Nullnummer zu. <p>  Dass selbst ein Punktgewinn gegen einen offensichtlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte befindlichen BVB keiner Selbstverständlichkeit entspricht, ließ zuvor eine 16-jährige Durststrecke wissen, in deren Verlauf es in Dortmund nie etwas zu holen gab.  </pre>


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<pre> Bei jenem Triumph am Niederrhein hatte sich vor allem die defensive Dreierkette als Matchwinner erwiesen, die den gefürchteten Angriff der Hausherren nie zur Entfaltung kommen ließ — und eben diese taktische Formation schein nun auch in Leipzig äußerst vielversprechend zu sein.  <p> „Jetzt ist es entscheidend. Es liegt nur an uns, an keinem anderen.“   <p> Mit Hannover 96 ist jedoch eine Mannschaft zu Gast, die zwar in der laufenden Saison erst ein einziges Gegentor kassierte, doch in den letzten zehn Spieltagen die drittmeisten Gegentore nach RB Leipzig und dem SC Freiburg bekam (17). <p>  Daran besteht spätestens seit dem vorweihnachtlichen 3:0 über Verfolger RB Leipzig kein Zweifel mehr. Denn seither lacht der Rekordmeister wieder mit drei Punkten Vorsprung von seiner angestammten Position an der Tabellenspitze!  <p> Nur wie wollen die Gelsenkirchener das anstellen? In allen Mannschaftsteilen gibt es große Probleme.  </pre>


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<pre> Bei näherer Betrachtung hatte der erste Auswärts-Dreier der Saison jedoch deutlich mehr als „nur“ einen Nachweis der intakten Moral zu bieten; auch über die gesamte Distanz kristallisierten sich die Gäste schließlich als die Mannschaft mit der besseren Spielanlage heraus.  <p> Die vor dem Duell zwischen den Fohlen und den Wölfen aufziehende Abschiedsstimmung ist nicht nur auf das scheidende Kalenderjahr zurückzuführen. Auch so manchen bislang die Schlagzeilen bestimmenden Protagonisten wird man in der Bundesliga nach dem Abpfiff so schnell nicht wiedersehen.  <p>  Die besser werdenden Resultate deuteten hier darauf hin, dass Gladbach zunehmend ein Gespür dafür bekam, wie sich eine starke Leistung in solchen Partien auch in ein vorzeigbares Ergebnis ummünzen lässt — ein Lerneffekt, auf den die Borussia nun mehr denn je auch gegen die Bayern angewiesen ist. <p>  Mit dem die Sieglosigkeit beendenden Gastspiel in der HDI-Arena sollte nunmehr aber auch die Ergebnis-Seuche erfolgreich überwunden worden sein: Befreit von einer Zentnerlast, haben die Fohlen nun vielleicht sogar wieder einmal einen deutlichen Kantersieg gegen die Grün-Weißen in petto.  <p> Derweil beim BVB jedoch unter anderem der amtierende Torschützenkönig für eine sachgemäße Verwendung der Hochkaräter bürgt, liegt bei Bayer diesbezüglich Entscheidendes im Argen — weshalb sich die Werkself bislang mit vergleichsweise bescheidenen 15 Treffern begnügen muss.  </pre>


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